Alle Beiträge von Alex auf Reisen

7. & 8. Tag es geht weiter Carriacou und Grenada

Der Morgen ist entspannt. Ich habe mal ausgeschlafen, 0730 alle waren schon vom Frühstück gesättigt. Wir fahren nach Carriacou vorbei an den Tobago Cays, an Mayreau und Union Island. Strecke war ca. 30 sm. Nach 5 Stunden haben wir in der Terry Bay erreicht, wir klarieren ein und es gibt wieder Stempel für den Pass.

Sonnenaufgang 

  
Auf der Strecke hören wir auf Funk eine Deutsche Stimme, es wird auf Kanal 72 umgeschaltet. Wir hören mal was da so passiert. Feststellung: „wir wissen zwar nicht wo wir sind aber wir sind angekommen“. Das ist doch mal Logik. Ich denke mal die fahren nach Bäcker Navigation. 

Die Herren und Väter feiern noch schön Männertag. Der Tag geht auch schon wieder zu Ende, abends wird gegrillt und noch DVD geschaut.

Die Tage sind zwar immer wieder lang, Sie vergehen jedoch wie im Fluge. Irgendwie ist immer was zu tun.

Tag 8 wir fahren weiter nördlich nach Grenada. Wieder früher Aufbruch, so dass wir um 1200 St. George erreicht haben. Bevor wir in den Hafen einlaufen machen wir noch einen Badestopp. Zeit für ein Mittagsschlaf.

Wir lauschen weiter dem Funkverkehr, irgendwie haben wir das etwas anders gelernt, na gut irgendwie funktioniert es ja. Das ist halt immer so mit der Theorie und Praxis.

Wir laufen im Hafen ein und machen fest. Die ersten springen von Bord, gleich wieder abkühlen im Pool, danach ein Cocktail an der Bar.

Abends kleiner Spiele Abend. Wifi geht leider nicht, anscheinend überlastet.

  

6. Tag geplant von St. Lucia nach Carriacou

Geplant war heute um 0500 wieder aufzustehen. Der Wecker hatte bei mir vergeblich geklingelt, sollte heute nicht sein. Die anderen Crew Mitglieder sahen dies genauso.  0700 war dann meine Nacht vorbei. Es wurde soeben abgelegt. Ein Seil musste mit der Machete getrennt werden, der Palstek ging nicht mehr zu lösen. 

Wir sind wieder in Fahrt und verlassen die Marigot Bay, Ziel Carriacou vorbei an St. Vincent, Bequia und Mustique. 

Auf Mustique hat übrigens Mick Jagger von den Stones ein Haus.

8 Stunden unterwegs, alle schlafen fast die ganze Fahrt. Der Skipper und ich kümmern uns ums Boot. Wieder einiges dazu gelernt, Wetterkunde, Peilung und das es auch in der Karibik Wolken gibt, besser gesagt stark bewölkt sein kann.

  
Wir halten immer wieder Ausschau nach Walen, Schildkröten und Delfinen. Fliegende Fische sind auch heute unsere Begleitung während der Fahrt. Dann auf einmal, eine Schildkröte mitten im Meer direkt bei uns am Boot. Ich schätze ca. 2m oder größer. Auch einen Wal haben wir gesehen. Alles leider viel zu schnell für die Kamera. Unsere Schlafmützen haben diese Augenblicke verpasst. Es sollten aber nicht die letzten gewesen sein, wir sind ja noch etwas unterwegs.

Es ist 1630, nach ca. 60sm werden wir Zwischenstopp einlegen in Canouan, für unser heutiges Ziel ist es zu spät. Es wird bald dunkel. Wir Ankern in einer kleinen Bucht, der South Glossy Bay. Nicht der schönste Ort in der Karibik aber sehr entspannt. Kein weiteres Boot zu sehen. Ganz allein liegen wir nun hier. 

Die Hälfte bis nach Grenada haben wir fast hinter uns.

   
 

5. Tag St. Lucia erkunden

Der Abend wurde noch sehr lang, erst waren wir schön Nobel essen im Rainforest Hideaway. Es gab zur Abwechslung ein Tenderlion Steak. Danach wieder aufs Boot und etwas die Bar geplündert. Es war glaube ich um halb 2 morgens wo es in Bett ging. Nachts kam ein kleiner Schauer, schön in die Luke rein, einmal Nass im Gesicht und kurz wach. Luke zu weiter schlafen. 

  
0630 waren die ersten wieder wach und somit auch ich. Also kurz Frühstück und auf geht es. Gestern Abend noch einen Tourguide klar gemacht für eine Insel Rundfahrt. Um 0800 wurden wir vom Boot abgeholt und es ging Los. Unser Guide heist Jerome. Er spricht anfangs nur englisch bis sich rausstellt das er Jahre lang in Deutschland lebte und immer noch fliesend Deutsch spricht. Was ein Ding ein Berliner als unser Guide. 

   
     Jerome erzählt von der Insel. Wasserfälle gesehen, Vulkane angeschaut durch den Botanischen Garten gelaufen und in 5 Stunden Land und Leute „kennengelernt“.

14:45 nach kurzer Pause auf dem Boot geht es rüber ins Doolittle, Championsleague schauen, für Bayern sieht es nicht gut aus. Schön nebenbei was essen und an uns fährt mal schnell die Black Pearl vorbei.

  

Ein kurzer Spaziergang durch die Mangrovenwälder der Insel und ab zurück aufs Boot. Entspannung angesagt.

Irgendwie bin ich dazu gekommen wie die Mutter zum Kund das ich die Bordkasse machen darf. 2 Stunden hin und her rechnen, der Kopf glüht, nicht nur von der Sonne. Geschafft, das Ergebnis steht fest. FEIERABEND für heute.

  

4. Tag endlich aufs Wasser Martinique to St. Lucia

Tag vier beginnt mit Weckerklingeln, 0500, Ring Ring . Aufstehen es geht los. 

Hups, bin mal ausnahmsweise der erste. Draußen auf Deck liegt einer rum und schläft noch, war wohl zu war m in der Kajüte. Na dann erstmal Zähne putzen, Kaffee kochen und in Ruhe den Morgen genießen.  

     

Nach Allgemeinen Vorbereitungen, alles sicher verstauen, nix offen liegen lassen da es sonst alles auf See durch die Gegend fliegt, geht es los.

07:00 Uhr Anker einholen, Angeln vorbereiten, Wichtig! Könnte ja Fisch geben. 

Der Wind bläst mit 23 Knoten die Wellen sind lang und 3 m – 4 m hoch. Segel werden gehisst. Na kurzer Zeit ist der erste an der Railing, bzw. hängt drüber. 2 bleiben gleich unter Bord. Fliegende Fische begleiten uns auf dem Trip. Leider sieht man die Wellen nicht so gut auf den Bilder. Der Atlantik ist für einen Moment ist unser. Welcome Adventure.

     
 

Nach ca. 4 Stunden und 30 sm sind wir in der Marigot Bay, St. Lucia, (nach Bilder google lohnt sich) angekommen. Ein Traum, so stellt man sich Karibik vor. 

  Zur Begrüßung kommen die fliegenden Händler, ersteinmal Obstschale aus Kokosnussblättern abgekauft, dann Kokosnuss getrunken und Kokosnuss Fleisch gegessen. 

  


Da wir noch nicht gefrühstückt hatten machen wir gleich Mittag, Lieblingsessen von allen. Nudeln mit Wurstgulasch, ist ja auch Montag, „Gehe  Nudeltag“ lässt grüßen. 

 

Unser Skipper klariert uns in St. Lucia ein, Pool und Bar wird gleich im Resort klar gemacht.

Am Nachmittag wird gechillt und wir lassen uns bequatschen von Einheimigen die irgendwie alles verkaufen wollen was nur geht.

Nach kurzer Zusammenkunft wird beschlossen wir fahren mit dem Dingkie an Land und gehen im Capella Resort an die Bar und in den Pool.
   
 

Wegen mangelhaften Wifi Empfang muss ich den heutigen Tag unterbrechen, also bis morgen mit mehr Infos.

3. Tag – es geht das Schiff sticht in See

Die Nacht war ganz okay, etwas wenig Sauerstoff, etwas zu viel Temperatur und einige Nachtwandler an Bord. 

0700 war die Nacht vorbei, die Sonne schien in die Fensterluke. Nach nem kurzen Kaffee und Guten Morgen geplänkel wird der Frühstückstisch Gedeckt. 

 
Nach dem Frühstück wird gequatscht, auf die Bootsübergabe gewartet und Boots Check gemacht. Soll : Ist Liste erstellt, einige Dinge fehlen, wie Bootshaken usw. jedoch hat sich alles danach aufgeklärt. Nach vielen hin und her, haben wir dann endlich ausklariert. Kurze Abenteuer am PC der französischen Behöreden. Eingabe aller Crewmitglieder und die Angaben des Bootes dauerten ca. eine Stunde um dann am Zoll Schalter den ausgedruckten Zettel abzugeben und 5 Euro zu bezahlen. Dauer 30 Sekunden.

Es ist 14:15 Uhr. Leinen los und ab geht es, Charter Unternehmen bringt uns aus dem Hafen, wegen zu viel Wind und den ganzen Mooringboyen. Mit einen Hops springt er von Bord und die Angie ist für 3 Wochen unsere und wir machen Fahrt über Grund.

 
16:00 wir Ankern in der Bucht von St. Anne, weiter wären wir heute nicht gekommen.  Ein paar schnappen sich gleich das Dingie und machen eine Spritztour an Land. 

Später wird der Tisch vorbereitet für Abendessen, es wird gegrillt, dies wird denke ich so jetzt 3 Wochen lang gehen, ein Traum. Es gibt Burger, Huhn, Salat und selbstgemachtes Knobi Brot.

   

  
Der Abend wird wieder lang und gemütlich schön. Für heute werde ich ersteinmal Feierabend machen. 

bye jusqu’à demain (Tschüss und bis morgen)

 

2. Tag – vor Segeltörn erst nochmal Stress

Der 2. Tag begann bereits 06:30 – einfach nur wach. Wetter ist super, schon 30 Grad und Sonnenschein. Erstmal schnell Turnschuhe an und ein kleines läufschen zur Seebrücke und zum Zentrum von Le Diamant. Nach guten 6 Minuten oneway fix und fertig. Die Lunge japst nach Luft.

   

Kurz noch Kultur, Kirche aus der Kolonialzeit besichtigt und im Sauseschritt zurück. Einmal schön am Hotel vorbei und extra km geschrubbt. Endlich wieder angekommen gab es um 0800 ersteinmal einen kurzen Pool Aufenthalt zur Belohnung.

 

  
Nach kurzer Absprache ging es dann los. Boot können wir erst 1730 betreten. Was machen den ganzen Tag. Alle Supermärkte abklappern, Leader Price (wie Lidl), Simply sowie Carrefour. Diese Odisee dauerte 6 Stunden bis wir dann auch alles zusammen hatten. Gut kurze Mittagspause war in der Zeit inbegriffen. 

 
Nach allem hin und her, Aufenthalt in Bars und Bazaaren. Konnten wir unsere Einkäufe aufs Boot bringen, ja das waren sind alle Grundnahrungsmittel für 3 Wochen und 8 Leute, mal schauen ob dies reicht.

  
 
Kurze Ernüchterung!!! Boot besiedelt, ist nun doch schon 6 Jahre jung, Charter halt! Vor uns ne horte Engländer drauf gewesenen. Dream Yacht hat gute 6 Stunden geputzt. Nach allem hin und her und allem verstauen kehrt nun Ruhe und Entspannung ein. Die ersten Drinks werden zu sich genommen und man kommt runter. Also Marina angesagt und was essen gehen, nun ist es 2200 Uhr vor Ort und ich mache mal für heute Schluss. 

  
 

1. Tag die Reise ist los gegangen

04:00 Uhr Ortszeit Deutschland der TXL Express steht vor der Tür und los geht es mit Sack und Pack. 

   
Kurzes Abschiedsfoto, letzten Sonnenaufgang in good old Germany genießen. 

  
Beim ersten einchecken wieder mal festgestellt, etwas zu viel eingepackt, 23 kg Freigepäck, mehrfach überschritten. Auch der Hinweis das ich dafür abgenommen habe, hat nicht ganz geholfen. Es blieb zum Glück bei einem freundlichen Hinweis „beim nächsten mal drauf achten!!!“, wusste schon immer das die Franzosen ein freundliches Völkschen sind.

07:00 Flug TXL nach Charles de Gaulle startet pünktlich 

08:45 Ankunft Charles de Gaule

Weiter geht es mit dem Bus Shuttle nach Orly, wenn man einen zusammenhängenden Flug gebucht hat ist dieser Kostenlos, wenn nicht sind pro Transfer 21,- Euro fällig.

Nach Orly haben wir gerade mal ne Stunde gebraucht, der Bus fährt alle 30 min. Dies kann aber in Rush Our Zeiten auch mal 2 Stunden dauern.

Es regnet in Paris, zum Glück habe ich 3 Wetter Taft in den Haaren. 

   

1 x wieder Koffer abgeben, gleichen Spruch vom Counter, your Laguage ist Heavy Duty. Trotzdem ging es durch bin ja gespannt wie das auf der Rückreise wird, wie wir ja bekanntlich Wissen ist das Gepäck meistens noch schwerer.

13:30 geht es dann nach 2 1/2 Stunden warten mit Boeing 777-300 (450 Passagiere) weiter nach Fort-de-France. Flugdauer gefühlte Ewigkeit die nie zu Ende gehen will. Effektiv waren es dann 9 1/2 Stunden.

2 Filme gesehen, 2 CD Alben durchgehört, rum spaziert soweit es ging. Zum Schlafen war es etwas ungemütlich, was bevorzuge ich doch ein Bett.

Essen und Service war okay, Daumen hoch noch mal „Air France“.

16:45 UTC gelandet, es sind noch gute 30 Grad und Sonnenschein. Schnell Auto abgeholt und los zum Diamant Beach Hotel und eingecheckt. Klamotten in die Ecke und Badehose an um erst einmal den Tag im Pool ausklingen zu lassen.

   
       

So hier ist es nun um 2000 UTC in Deutschland müsste es 2 Uhr morgens sein, bis jetzt noch nicht wirklich geschlafen. Noch schnell ein Getränk zu mir nehmen und dann in die Koje.

Tag – 84, Einige Vorbereitungen werden getroffen

Nicht mehr lange hin und es geht auf große Reise.

IMG-20150215-WA000Seit letzer Woche laufen meine persönlichen Vorbereitungen. Dabei habe ich einen meiner teuersten Einkäufe getätigt und wie Ihr seht ist nicht viel im Einkaufswagen.  Alles nur für die richtige Bikini Figur.

IMG-20150215-WA001Eine Woche später das gleiche Ziel jedoch weit aus günstiger. Bin extra nach Neukölln gedüst dank eines Tipps und habe beim türkischen Lebensmittelhändler zugeschlagen.

 

 IMG-20150215-WA003Der Reise Guide liegt auch schon bereit, jetzt nur noch schön englisch büffeln damit wir auch alles verstehen was wir lesen. Hotel für die erste Nacht nach der Ankunft ist auch bereits gebucht http://www.diamant-beach.com. Natürlich mit Pool was sonst, wir wollen ja Urlaub machen. Auto für den Einkauf wurde auch gemietet. Nun müssen nur noch ganz schnell 84 Tage vergehen.